Welche Rolle spielt derzeit die Archäologie als Arbeitgeber? Wie viele Arbeitsplätze sind momentan von ihr abhängig und woran ist eine Beschäftigung in der Archäologie eigentlich geknüpft?


Auf diese und weitere Fragen rund um die aktuelle Situation auf dem "archäologischen Arbeitsmarkt" will das im September 2012 gestartete transnationale Projekt Discovering the archaeologists of Europe: Deutschland 2014 Antworten finden. Im Mai 2013 wurde dazu eine Umfrage unter 1800 im Bereich Archäologie tätigen Einrichtungen gestartet. Darunter sind Forschungseinrichtungen, Institute und Abteilungen mehrerer Universitäten, Denkmalbehörden und Museen, ebenso archäologische Dienstleister u.v.m. Im Fokus unserer umfassenden Studie stehen Fragen zur Ausbildung, Beschäftigung und beruflichen Perspektive der unterschiedlichen archäologischen Berufsgruppen. Wir wollen wissen, welche Anforderungen an Mitarbeiter gestellt werden und welche Kompetenzen diese unbedingt besitzen sollten. Wichtig ist außerdem auch, welche Weiterbildungsmaßnahmen und Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung geboten werden. Nicht zuletzt interessiert uns das Spektrum an Beschäftigungsverhältnissen und deren Vergütung. Ziel der Datenerhebung ist es, die berufliche Situation von Archäologen in Deutschland über die unterschiedlichen Berufsgruppen hinweg zu beschreiben und auszuwerten.
Das Projekt wird vom Institut für Archäologie und Kulturanthropologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn durchgeführt und vom Deutschen Archäologen-Verband e.V. gefördert.
Die Ergebnisse der Befragung werden im kommenden Jahr auf der Homepage unseres Projektes bereitgestellt.